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Die Vollkommenheit Jesu ist unser Glück!
Jesus geht es nicht darum, sich von uns Menschen abzusetzen. Etwa wie der
Pharisäer, der sich dem Zöllner weit überlegen fühlte.(Lukas 18,9-14) Ich
erinnere mich, wie ich als Kind von 8-10 Jahren eifersüchtig auf Jesus war, weil
er immer alles richtig machte, was mir keineswegs gelang. Allmählich entdeckte
ich, dass Jesus vollkommen ist, nicht etwa um uns Menschen in den Schatten zu
stellen. Sondern seine Vollkommenheit besteht darin, dass er sie mit uns teilt.
Er nimmt uns hinein in seine innige Beziehung zu seinem himmlischen Vater (Abba;
z.B. im Vater unser). Was uns fehlt, das schenkt er uns. Und wo wir zu schwach
sind, da gibt er uns Anteil an seiner Stärke. Ihm liegt also nicht daran, sich
bewundern zu lassen, wie das die Stars und Idole tun, sondern er will mir und
allen Menschen nützlich sein mit seiner Einzigartigkeit. Er will mir (und allen)
dazu verhelfen, dass ich meine eigene Einzigartigkeit entdecke und darin
wiederum den anderen nützlich werde.
Ihr Pfarrer Albrecht Herrmann