Mit dem Tod umzugehen, ist die Schule des Glaubens (Martin Luther).
Der Tod ist demokratisch. Er kommt zu jeder und jedem. Auch wenn er uns ungerecht erscheint, ist er doch ein unausweichlicher Teil des Lebens. Durch die Auferstehungshoffnung in Jesus Christus können wir ihn als schmerzhaften Teil des Lebens annehmen. Unter Schmerz und Trauer können wir den Weg vom Grab ins Leben zurück finden. Die Einsicht in die Begrenztheit unserer Möglichkeiten und unseres Lebens kann dazu führen, daß wir das Leben besser und bewußter leben.
Mensch-Sein heißt Grenzen erfahren - Grenzen eigener Gesundheit, Lebenskraft und Lebenszeit. Krankheit, Sterben und Tod gehören zum Leben. Das sind Erfahrungen, die keinem erspart bleiben. Es hängt darum viel für unser Leben und sein Gelingen davon ab, ob und wie wir die Erfahrung von Vergänglichkeit und Tod in unser Leben einbeziehen und bewältigen. Wir leben unser Leben bewußter und besser, wenn wir es so leben, wie es ist: befristet.
Die Menschen der Bibel stellen sich den schmerzlichen und leidvollen Erfahrungen. Sie leben mit ihnen - nicht gegen sie. Ihr Lob und ihre Klage gelten darum Gott, dem Liebhaber des Lebens, dem Herrn über Leben und Tod. Sie rechnen mit seiner Gegenwart und Begleitung auch im Sterben und Tod. Gott hat an unserem begrenzten Leben teilgenommen; er ist Mensch geworden. Jesus Christus hat sich Kranken und Sterbenden zugewandt. Er hat selbst einen qualvollen Tod erlitten. Dieser Jesus Christus ist von den Toten auferstanden. Seitdem haben Vergänglichkeit, Sterben und Tod nicht mehr das letzte Wort. Die Toten werden auferstehen. Die Botschaft Jesu von Gottes Liebe ist wahr - auch angesichts von Vergänglichkeit und Tod.
Sich auf das Sterben vorbereiten, kann heißen: rechtzeitig seine Angelegenheiten in
Ordnung zu bringen. Martin Luther schreibt dazu: "Dieweil der Tod ein
Abschied ist von dieser Welt und allen ihren Händeln, ist not, daß der Mensch
sein zeitlich Gut ordentlich verschaffe, wie es damit werden soll oder er es
gedenkt zu ordnen, daß nicht bleibe nach seinem Tod Ursach zu Zank." Dazu
gehört für Luther auch, Beziehungen zu klären, um Verzeihung zu bitten und
selbst zu verzeihen: "Daß man auch geistlich Abschied nehme; das ist: Man
vergebe freundlich und lauter um Gottes willen allen Menschen, die uns beleidigt
haben, wiederum auch begehre man Vergebung um Gottes willen von allen Menschen,
deren wir viel ohne Zweifel beleidigt haben, damit die Seele nicht behaftet
bleibe mit irgend einem Handel auf Erden."
Die wesentliche Vorbereitung auf
das Sterben liegt für Luther aber darin, Gewißheit zu schöpfen: Das Sterben
ist eine neue Geburt. Wie eine Geburt ist es mit Angst und Leiden verbunden,
aber es führt in ein neues Leben. In der Todesangst sollen wir nicht auf Fehler
und Versäumtes schauen, sondern uns das Bild des gekreuzigten Jesus Christus
vor Augen halten. Er hat selbst Todesangst ausgestanden und qualvolle Schmerzen
erlitten. Er hat alle Schuld auf sich genommen und uns mit Gott versöhnt. Er
ist von den Toten auferstanden. Nichts kann uns mehr von der Liebe Gottes
trennen, auch nicht der Tod. Die Erinnerung an die Taufe und die Feier des
Heiligen Abendmahles können dieses Vertrauen bestärken. Schwere Krankheiten
und körperlicher Verfall können das Leben nahezu unerträglich machen. Gott
weicht der Verzweiflung und der Klage nicht aus. Die Psalmen der Bibel und die
Gebete von Menschen, die ihren Schmerz Gott ins Gesicht geschrieen haben, sind
eine Ermutigung, selbst so zu beten.
Möglichkeiten moderner Medizin führen dazu, das Sterben hinauszuzögern, auch wenn keine Aussicht auf Wiederherstellung eines erträglichen Lebens besteht. Gleichzeitig wird der Ruf nach einer Verkürzung der Leidenszeit laut. In diese Situation spricht die christliche Patientenverfügung. Sie möchte einen Weg zwischen sinnloser Sterbensverlängerung und christlich nicht verantwortbarer Lebensverkürzung aufzeigen.
Wenn ein Arzt über medizinische Maßnahmen bei einem bewußtlosen oder zur eigenen Willenserklärung nicht mehr fähigen Patienten entscheiden muß, ist er gehalten, den mutmaßlichen Willen des Betroffenen zu ermitteln. Daher ist es sinnvoll, wenn eine "in guten Tagen" abgefaßte Patientenverfügung vorliegt, die dem Arzt eine Hilfe für eine verantwortliche Entscheidung gibt. In rechtlicher Hinsicht ist die Patientenverfügung ein Indiz für den mutmaßlichen Willen. Die letzte Entscheidung über medizinische Maßnahmen liegt freilich beim Arzt.
In der Patientenverfügung soll eine Vertrauensperson benannt werden. Sie wirkt bei der Abfassung der Patientenverfügung mit, um dem Patienten beizustehen und mit dem Arzt die erforderlichen Maßnahmen abzusprechen. Gegenüber Patienten und Angehörigen weiß sich die Kirche verpflichtet, christlichen Beistand in seelsorgerlicher Begleitung anzubieten. Es soll nichts unversucht bleiben, um ein 'Sterben in Frieden' zu ermöglichen.
Ich glaube, daß meine Zeit in Gottes Händen steht. Solange eine realistische Aussicht auf Erhaltung eines erträglichen Lebens besteht, erwarte ich ärztlichen und pflegerischen Beistand unter Ausschöpfung der angemessenen Möglichkeiten. Dagegen wünsche ich, daß lebensverlängernde Maßnahmen unterbleiben, wenn medizinisch eindeutig festgestellt ist, daß ich mich im unmittelbaren Sterbeprozeß befinde, bei dem jede lebenserhaltende Therapie das Sterben oder Leiden ohne Aussicht auf Besserung verlängern wurde, oder daß keine Aussicht auf Wiedererlangung des Bewußtseins besteht, oder daß aufgrund von Krankheit oder Unfall ein schwerer Dauerschaden des Gehirns zurückbleibt, oder daß es zu einem nicht behandelbaren, dauernden Ausfall lebenswichtiger Funktionen meines Körpers kommt. Behandlung und Pflege sollen in diesen Fällen auf die Linderung von Schmerzen, Unruhe und Angst gerichtet sein, selbst wenn durch die notwendige Schmerzbehandlung eine Lebensverkürzung nicht auszuschließen ist. Ich möchte in Würde und Frieden sterben können, nach Möglichkeit in meiner vertrauten Umgebung. Aktive Sterbehilfe lehne ich ab. Ich bitte um menschliche und seelsorgerliche Begleitung. Für den Fall, daß ich außerstande bin, meinen Willen zu bilden oder zu äußern, benenne ich hiermit als Person meines besonderen Vertrauens Herr/Frau (Name) und erteile ihr hiermit Vollmacht, an meiner Stelle mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt alle erforderlichen Entscheidungen abzusprechen. Die Vertrauensperson soll meinen Willen im Sinne dieser Patientenverfügung einbringen und in meinem Namen Einwendungen vortragen, die die Ärztin bzw. der Arzt berücksichtigen soll. Sie darf auch die Krankenunterlagen einsehen und in deren Herausgabe an Dritte einwilligen. Zu diesem Zweck entbinde ich die mich behandelnden Ärzte und deren nichtärztliche Mitarbeiter gegenüber meiner Vertrauensperson von der Schweigepflicht.
Sterbende zu begleiten gehört zu den wesentlichen Aufgaben der christlichen Gemeinde. Die Liebe zu einem Menschen und die Achtung vor der Menschenwürde fordern, daß niemand einsam sterben muß, daß Schmerzen und Beschwerden gelindert werden, daß die letzten Dinge geklärt werden können und daß Raum für Sinn- und Glaubensfragen angeboten wird. Es ist ganz verständlich, daß Menschen Angst vor dem Tod und vor der Begegnung mit Sterbenden haben. Für viele ist es schwer auszuhalten, einen Menschen verfallen zu sehen, die eigene Hilflosigkeit zu erleben und die Endgültigkeit des Todes anzunehmen. In einer solchen Situation kann dennoch viel getan werden:
Psalm 23
Geben Schwerkranke und Sterbende den Wunsch nach dem Heiligen Abendmahl zu erkennen, soll der Pfarrer benachrichtigt werden. Die Feier des Abendmahls am Sterbebett kann für alle Familienmitglieder eine gesegnete Stunde werden, in der sie die Gemeinschaft untereinander erfahren, entlastet und getröstet werden.
Gern kommt der Pfarrer, um den/ die Sterbende(n) zu segnen. Der Sterbesegen ist ein
Reisesegen für die letzte Reise, die der/ die Sterbende ins Jenseits antreten
muß.Eine Kerze anzuzünden, ist Ausdruck des Glaubens an den auferstandenen Herrn Jesus Christus.
Er ist Licht
und Hoffnung, jetzt und in der Stunde des Todes.
Er ist das Licht der
Auferstehung.
Bei Sterben und Tod haben Schmerz, Klage, Weinen und Erschütterung ihr Recht.
Wenn
der Tod eingetreten ist, können sich auch Erleichterung und ein Gefühl des
Friedens einstellen.
Es ist Zeichen des endgültigen Abschiedes vom Leben und
Ausdruck des Respektes vor den Toten, wenn Angehörige oder Freunde ihnen die Hände
über der Brust falten und ihnen die Augen schließen.
Es ist möglich Abschiedsworte zu sprechen, z.B.:
Wir wollen Abschied nehmen von (Name) und bedenken, was uns mit ihr/ihm verbindet.
Wer (Name) gehabt und geachtet hat, der trage diese Liebe und Achtung weiter.
Wen (Name) gehabt hat, der danke (Name) alle Liebe.
Wer (Name) etwas schuldig
geblieben ist an solcher Liebe, in Worten und Taten, der bitte Gott um
Vergebung.
Und wem (Name) weh getan haben sollte, der verzeihe (Name), wie
Gott uns vergibt, wenn wir ihn darum bitten.
So nehmen wir Abschied mit
Dank für alles Gewesene und im Frieden.
Bevor der Körper der/des Verstorbenen abgeholt wird, kann von den Angehörigen oder vom Pfarrer eine Aussegnung gehalten werden.
Im Sterbefall ist unverzüglich ein Arzt zur Feststellung des Todes und der Todesursache zu verständigen. Er stellt die Todesbescheinigung aus.
Die Traueranzeige sagt viel über die Beziehung zum Verstorbenen. In der Traueranzeige drückt sich auch die eigene Sicht des Lebens und des Todes aus; dazu gehört für Christinnen und Christen das Zeichen des Kreuzes und ein biblisches Wort (vgl. Worte der Bibel für Traueranzeigen und Kondolenzkarten)
Die kirchliche Bestattung hat in der Regel zwei Elemente: den Gottesdienst in der
Trauerkapelle und die (anschließende) Handlung am Grab. Die Handlung am Grab
entfällt bei einer Feuerbestattung.
Im Fall einer Feuerbestattung ist der Pfarrer nach Absprache gern bereit auch die Urnenbeisetzung durch Gebet und Segen zu
begleiten.
In besonderen Fällen findet statt der Bestattung (oder ergänzend) ein Gedenkgottesdienst
statt.
Die Bestattung eines Gemeindemitgliedes werden in der Regel im darauf folgenden
Sonntagsgottesdienst in der Arche bekanntgegeben. Die Gemeinde betet für die
Verstorbenen und ihre Angehörigen.
Der Gottesdienst in der Trauerkapelle ist geprägt von der Unausweichlichkeit des
Todes und der Gewißheit seiner Überwindung. Deshalb ist Raum für Trauer über
den erlittenen Verlust. Das Leben des oder der Verstorbenen kommt in
angemessener Weise zur Sprache. Die Predigt wird die bergende Liebe Gottes
bezeugt. Die Gewißheit der Auferstehung steht gegen alle Sterbe- und
Todeserfahrungen. Die Gemeinde begleitet ihre Toten und deren Angehörige mit
Gebeten.
Der Gottesdienst zu einer Feuerbestattung wird
entsprechend gestaltet.
Der genaue Ablauf und evtl. Lied- oder andere Gestaltungswünsche für die Trauerfeier
werden in einen Gespräch mit dem Pfarrer abgesprochen.
Oft wird in Kirchheim bei Bestattungen nicht mehr gesungen, sondern die Orgel spielt
getragene Instrumentalmusik.
Gerne aus diesem Anlaß gesungene oder gespielte Choräle sind (die Nummern beziehen sich
auf das neue Evangelische Gesangbuch, kurz: EG): Befiehl du deine Wege (EG 361);
So nimm denn meine Hände (EG 376); Ich bete an die Macht der Liebe (EG 651);
Jesu geh voran (EG 391); Bis hierher hat mich Gott gebracht (EG 329); Ich bin
ein Gast auf Erden (EG 529); Was Gott tut, das ist wohlgetan (EG 372); Wer nur
den lieben Gott läßt walten (EG 369); Christ ist erstanden (EG 99); Manchmal
eignet sich auch: Großer Gott wir loben dich (EG 331).
Die Handlung am Grab beginnt damit, daß der Sarg eingesenkt wird. Danach spricht der Pfarrer Gebete und wirft dreimal Erde auf den Sarg. Dies ist ein Zeichen dafür, daß wir wieder zu Erde werden und ein Hinweis darauf, daß wir auferstehen werden. Die Bestattung schließt mit dem gemeinsam gesprochenen Vaterunser und dem Zuspruch des Segens.
Die Bestattung ist kostenlos. Eine würdige Bestattung ist ein Menschenrecht.
Wenn Sie daran denken sollten, dem Pfarrer für die Arbeit in der Gemeinde eine Spende zu
übermitteln, ist dies für deren mannigfaltige Aufgaben bestimmt, wie
Altenhilfe, Kinder- und Jugendarbeit, Unterstützung von Bedürftigen.
Selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenquittung.
Hat ein Mensch Suizid begannen, dann ist der Trost, den eine kirchliche Bestattung geben kann, wichtig. Die kirchliche Begleitung der Angehörigen ist besonders geboten.
Die kirchliche Bestattung ist ein Gottesdienst der Gemeinde. Sie kann in der Regel
nur Angehörigen der evangelischen Kirche gewährt werden. Ausnahmen von dieser
Regelung sind möglich und manchmal geboten.
Ungetaufte Kinder evangelischer Eltern, frühverstorbene Kinder, bei denen die Nottaufe
nicht mehr möglich war, und Totgeborene haben ein Anrecht darauf, kirchlich
bestattet zu werden.
Wünschen die Angehörigen von Verstorbenen, die nicht
Mitglied der Kirche waren, die kirchliche Bestattung, so soll dieser Wunsch
mit dem Pfarrer besprochen werden. Im Einzelfall kann eine solche
stattfinden. Es ist dabei zu beachten: Die Entscheidung eines Menschen, der
Kirche nicht angehören zu wollen, muß ernst genommen werden. Andererseits soll
der Wunsch der Angehörigen nach christlicher Bestattung respektiert werden.
Diese Spannung kann nur in einem gemeinsamen Gespräch aufgelöst werden.
Trauer ist ein langer und sehr persönlicher Prozeß im Leben eines jeden
Menschen. Sie beginnt mit der Bestattung meist erst richtig. Im Folgenden werden die typischen Trauerphasen im
einzelnen kurz dargestellt, im Blick ist besonders der Fall, dass man seine/n
Lebenspartner/in verloren hat.
Jeder Mensch hat seine eigene Art und Weise, wie
er trauert, und seine eigene Zeit, die er dazu braucht. Die Trauerphasen können
sich daher überlappen oder miteinander vermischen. In allen Trauerphasen kann
der christliche Glaube Kraft und Trost schenken.
Diese Phase kann sehr kurz sein oder bis zu Monaten dauern. Der Betroffene kann die
Todesnachricht noch nicht emotional nachvollziehen. Er steht unter Schock.
Typisch sind Sätze wie: "Ich kann nicht glauben, daß er nicht mehr
wiederkommt“, oder man meint, den Verstorbenen irgendwo gesehen zu haben.
Die Bestattung findet in der Regel in der Schockphase statt.
Diese Phase dauert oft ein Jahr (,Trauerjahr’), manchmal hält sie aber auch zwei Jahre oder länger an. Es wechseln sich Gefühle der Verzweiflung, Wut, Angst, Schuld, Hilflosigkeit und Einsamkeit ab. Vielfach hadert der Trauernde auch mit Gott über den Verlust des geliebten Menschen. Zu den Wechselbäder der Gefühle kommen körperliche Begleiterscheinungen wie ständige Unrast und Schlaflosigkeit hinzu.
Sie beginnt mit dem Moment, an dem man den Tod in all seiner Schmerzhaftigkeit
annehmen kann. Der (oder die) Trauernde findet sich langsam mit dem Verlust des
geliebten Menschen ab. Er nimmt alte Aktivitäten wieder auf oder beginnt neue
Aktivitäten. Es entwickelt sich ein neues Selbstwertgefühl.
Der Tod des
geliebten Menschen wird als schmerzhafter Teil der eigenen Lebens- und
Glaubensgeschichte angenommen.
Der (oder die) Trauernde hat ein neues inneres Gleichgewicht gefunden. Er hat sich
ein neues Leben ohne den Verstorbenen aufgebaut, vielleicht auch einen neuen
Lebenspartner gefunden. Dankbar und ein wenig traurig denkt man an den
Verstorbenen.
Unter Schmerz und Trauer hat man den Weg vom Grab ins Leben zurück gefunden.
Viele Hinterbliebene folgen dem Brauch, den Tod des geliebten Menschen durch persönlich
adressierte Briefe oder Karten und auch öffentlich in der Zeitung anzuzeigen.
Solchen Anzeigen ist oft ein Wort aus der Bibel vorangestellt, das Trost gibt
oder den Schmerz ausdrückt. Im folgenden finden Sie eine kleine Auswahl an
Bibelversen, die sich dafür eignen. Diese Verse eignen sich auch für
Kondolenzkarten, sollten freilich mit Bedacht ausgewählt werden.
Diese Bibelworte können auch als Grundlage für die Trauerpredigt in der
Trauerkapelle dienen.
1. Jesus Christus spricht: Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel zum Tod und zum Totenreich.(Offb 1,17.18)
2. Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn. (Römer 8,38.39)
3. Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. (Hebr 13,9)
4. Jesus Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt. (Joh 11,25)
5. Jesus Christus spricht: Ich lebe, und ihr sollt auch leben. (Joh 14,19)
6. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? Gott aber sei Dank, der uns den Sieg geschenkt hat durch Jesus Christus, unserem Herrn. (1 Kor 15,55.57)
7. Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2 Kor 5,17)
8. Der Herr ist barmherzig und ein Erbarmer. (Jak 5,11)
9. Fürchtet euch nicht! Jesus ist nicht hier, er ist auferstanden. (Mt 28,5f.)
10. So spricht der HERR, der dich geschaffen hat: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! (Jes 43,1)
11. Ich weiß, daß mein Erlöser lebt, und als der letzte wird er über dem Staub sich erheben. (Hi 19,25)
12. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. (Ps 23,1)
13. Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. (Ps 23,4)
14. Meine Zeit steht in deinen Händen. (Ps 31,16)
15. Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohl machen. (Ps 37,5)
16. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Erbteil. (Ps 73,26)
17. Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden. (Ps 90,12)
18. Lobe den Herrn meine Seele und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat. (Ps 103,2)
19. Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte. (Ps 103,8)
20. Es ist gut, auf den Herrn zu vertrauen und nicht sich auf Menschen zu verlassen. (Ps 118,8)